Mit dem Alterseinkünftegesetz 2005 wurde die Altersversorgung in 3 Schichten aufgeteilt.

Grund für das Gesetz war eine Aufteilung von Steuergruppen von abweichenden Berufsgruppen. Der Gesetzgeber will generell ein zu einer Nachgelagerten Besteuerung von Rentenbezügen. Detallierte Informationen zum Thema erhalten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 6.3.2002 entschieden, dass die unterschiedliche Besteuerung der Beamtenpensionen und der Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung mit dem Gleichheitsgrundsatz des Artikels 3 des Grundgesetzes unvereinbar ist. Das Gericht hatte den Gesetzgeber verpflichtet, spätestens ab dem 1.Januar 2005 eine verfassungsgemäße Neuregelung zu schaffen. Mit dem Alterseinkünftegesetz (AltEinKG) ist der Gesetzgeber dieser Vorgabe nachgekommen. Die Rentenversicherungsbeiträge werden seitdem im Rahmen einer langjährigen Stufenregelung durch einen höheren Sonderausgabenabzug mehr und mehr steuerfrei gestellt. Dafür werden im Gegenzug die Rentenleistungen nicht mehr nur wie bisher mit ihrem Ertragsanteil, sondern ebenfalls im Laufe einer lang andauernden Übergangszeit immer stärker versteuert. Die Besteuerung wechselt also von der vorgelagerten Besteuerung auf die nachgelagerte Besteuerung.

Wichtig zu diesem Thema sind neben den steuerlichen Auswirkungen auch die jeweiligen Regelungen zur Vererbbarkeit und der vorzeitigen Verfügbarkeit aus den jeweiligen Schichten. Diese erläutern wir Ihnen gerne auf Anfrage.